Der folgende Text entstammt den Jahrbüchern der Gemeinde Großhabersdorf und beschreibt den Verein am Besten:  

Ein junger Verein stellt sich vor:

Velogruppe Großhabersdorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es begann mit einer kleinen Gruppe begeisterter Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer aus Großhabersdorf und Umgebung, die immer wieder das Jahr über gemeinsam kleinere und größere Radtouren unternahmen.

Im Jahr 2001 war es dann soweit. Auf einer Wochentour, die damals in der Schweiz am Malojapass begann und zurück nach Großhabersdorf führte, entstand noch am ersten Abend, in einem kleinen schweizer Gasthof, der Gedanke einer Vereinsgründung zur Förderung des Radsportes in unserer Heimatgemeinde Großhabersdorf.

Alle Teilnehmer waren sehr schnell von dieser Idee begeistert. Schon aber tauchten die ersten Fragen auf: Wie sollte unser Verein heißen? Wie wollten wir uns organisieren? Was wollten wir unseren neuen Mitgliedern bieten? Dies waren nur einige Themen die uns auf dieser Tour beschäftigen sollten. 

Wir wollten ein besonderer Verein werden und dies bereits in der Namensgebung berücksichtigen. Radclub, Radverein oder so ähnlich heißen viele, dachten wir uns. Also suchten wir hierfür einen anderen Begriff. Wie bezeichnen die Schweizer ihr Fahrrad? 

V e l o ! – Auch die Franzosen nennen ihr Fahrrad Velo. Aber was bedeutet Velo??

 Der Begriff Velo ist die Kurzform von Veloziped - nach der lateinischen Ableitung für velox >schnell< und pes >Fuß<. Toll, dachten wir, Velo klingt gut und so entstand unser Vereinsname „Velogruppe Großhabersdorf“.

Wieder zu Hause angekommen, wurden in vielen Treffen die anstehenden Fragen besprochen und eine Satzung erstellt.

Am 14. November 2001 gründeten wir dann offiziell unseren (gemeinnützigen) Verein mit bereits 55 Gründungsmitgliedern.

 

 

Was haben wir uns bei den Gründungsgedanken auf die Fahne geschrieben ?

Genau, wir wollen ja ein besonderer Verein sein! Aber was zeichnet einen besonderen Verein aus? Vielleicht ist die Antwort im Folgenden zu finden.

 Blicken wir auf den Jahresabschluss 2005:

Nach nur 4 Jahren Vereinsgeschichte hat sich unsere Mitgliederzahl über das doppelte, auf derzeit 130 Mitglieder erhöht. Davon sind ca. 80% der Mitglieder aktive Radfahrer in den vier verschiedenen Sparten Rennradfahren, Mountainbiken, Reise & Touristik und Oldtimer.

Das Altersspektrum beginnt bei unseren Jüngsten mit gerade mal 6 Jahren und endet mit unserem noch sehr aktivem „Walter“ mit schwungvollen 80 Jahren. Auch die Leistungsbandbreite ist weit gefächert: sie beginnt beim gemütlichem Sonntagsfahrer und endet beim Hochleistungssportler (Teilnahme am Ironman/Challenge in Roth).

Was bietet die Velogruppe GHD ihren Mitgliedern:

Neben vielen geselligen Veranstaltungen unternehmen wir regelmäßig sportliche Ausfahrten.

So findet während der Radsaison wöchentlich jeden

   Mittwoch-Abend: Rennradfahren in verschiedenen Leistungsklassen,

   Donnerstag-Abend: Ausfahrt mit den Trekkingrädern,

   Sonntag-Vormittag: Mountainbiking in verschiedenen Leistungsgruppen,

statt.

Darüber hinaus werden, über die Radsaison verteilt, ein- und mehrtägige Radtouren organisiert. Höhepunkte dabei sind zum Saisonauftakt eine Trainingswoche für Rennradfahrer in Riccione (Italien) und für die Trekkingradfahrer eine Wochentour durch Deutschland oder auch ins benachbarte Ausland. 

 

Viele Großhabersdorfer haben auch schon unsere Oldtimer- (Traditions-) Gruppe gesehen. Bei Kirchweihumzügen und anderen Veranstaltungen nehmen wir mit den alten Fahrrädern aus Opas Scheune und dazu passend gekleidet, teil und versetzen so manchen älteren Menschen zurück in die „gute alte Zeit“.

Haben Sie ihn gesehen, unseren Kirchweihwagen 2004 – und die Rhönräder ? Jawohl, wir „drehen die Räder“ – in jeder Hinsicht – und so soll es auch weiterhin sein.

Wir fanden ihn toll, sie auch?

Aber nicht nur mit alter Tradition sind wir vertraut. Gehen Sie im Internet surfen. Unter www.velogruppe.de finden Sie unsere Homepage. Berichte von Radtouren, Mountainbikestrecken, usw. sind dargestellt. Unter dem Veranstaltungskalender sind aktuelle Termine unserer Aktivitäten nachzulesen. Interessant ist auch das so genannte “Gästebuch“. Viele Fragen von Nah und Fern werden an uns gerichtet. Stöbern sie ruhig etwas herum!

Auch wenn die eigentliche Radsaison im Herbst vorüber ist, bleiben wir sportlich aktiv. In den kalten Wintermonaten treffen wir uns wöchentlich zum gemeinsamen Spinning, sowie zum Joggen und Nordic Walken.

 

Zum Schluss noch ein kleines Potpourri unserer weiteren Aktionen:

Radbazar; Workshop; Schnuppertraining für Mountainbiking und Rennräder; Ferienprogramm für Kinder; Winterspaß am Weiher und im Schnee; Kegeln; Weinbergwanderungen mit Weinprobe; Grillfest und Neujahrsempfang; kulturelle Besichtigungen; usw., usw.

Ganz wichtig: Die Finanzen!!

Welcher Verein erhebt keine Mitgliederbeiträge?  W I R !!

Wir finanzieren uns ausschließlich durch Spenden und durch gelegentliche Einnahmen bei Veranstaltungen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

damit die vorstehenden Aktivitäten jedes Jahr mit viel Spaß und sportlicher Begeisterung durchgeführt werden können, bedarf es einer aktiven und ständig ansprechbaren Vorstandschaft und der Mitwirkung vieler Mitglieder.

All dies ist bei uns im freundschaftlichen Miteinander gegeben.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für alle, die noch mehr wissen wollen:

   

                                                            Autor: Kurt Keim

 

Sonntags morgens um 7:00 Uhr in einem Großhabersdorfer Schlafzimmer:

„Mensch Rosi, schau amol zum Fenster naus; is dess heit net a scheens Wetter!!“


So, oder so ähnlich könnte der Auftakt zu einer tollen Radtour sein.

Also, raus aus den Federn, rauf aufs Fahrrad und rein in die Natur
.
 

Velogruppe Großhabersdorf


Die Velogruppe Großhabersdorf hat sich in der Erstausgabe des Heimat–Jahrbuches erstmalig vorgestellt. Mit dieser Ausgabe möchten wir Sie etwas näher über unsere Aktivitäten informieren. Alles in allem verstehen wir uns als sehr aktiver Verein, der den Radsport in den Vordergrund stellt.

Neujahrsempfang:
Wir verzichten auf eine Weihnachtsfeier und beginnen unser Vereinsjahr mit einem Neujahrsempfang. Mit einem reichhaltigen Brunch oder ausgiebigem Frühstückbuffet, in stimmungsvoller Atmosphäre, begrüßt unser 1. Vorstand die Vereinsmitglieder zum neuen Jahr und stellt das anstehende Jahresprogramm vor.

Radbasar:
Am ersten Samstag im April findet alljährlich am Rathausplatz Großhabersdorf unser Fahrradbasar statt. Er hat sich bereits nach 4 Jahren als feste Einrichtung etabliert. Nicht nur Großhabersdorfer bringen ihr Rad zum Weiterverkauf, auch im Landkreis hat es sich herumgesprochen, dass hierbei eine gute Chance besteht, Gebrauchträder samt Zubehör zu kaufen bzw. zu verkaufen.

Vereinstrikots:
Ein organisatorischer Höhepunkt war für uns der September 2006. Nach langer Vorbereitung erhielten wir unsere selbst gestalteten Vereinstrikots. Das neue Outfit sollte unsere bereits in die Jahre gekommenen rot-blauen Hercules Trikots ablösen. Ob intern oder extern – von allen Seiten erreichte uns nur positive Resonanz. Die neue Radbekleidung wird vom Design her als sehr ansprechend empfunden. Immerhin wurden bislang knapp 300 Einzelstücke von 85 Mitgliedern erworben. Mittlerweile sind immer häufiger Vereinsradler in nah und fern mit diesen Trikots unterwegs. Nicht nur für unsere acht Sponsoren erfreulich, auch für unsere Gemeinde Großhabersdorf, da wir sehr häufig darauf hin angesprochen werden.

Sportliche Aktivitäten:

Rennradfahren:Zeitfahren2007 (05)
während der Radsaison immer Mittwochabend:
Besonders im Bereich des Rennradfahrens haben wir im letzten Jahr einen starken Zulauf erfahren. Von unseren derzeit ca. 140 Mitgliedern treffen sich allwöchentlich bis zu 35 Fahrer/innen, um gemeinsam ihrem Sport zu frönen. Um dem dabei unterschiedlichen Leistungsniveau der Radler gerecht zu werden, wird in drei Gruppen gefahren. Bei Strecken zwischen 50 und 80 km, werden Durchschnittsgeschwindigkeiten von 24 bis 34 km/h erreicht.

Riccione/Italien:
Bereits zum 7. mal ging es dieses Jahr wieder für die Rennradfans zum Saisonauftakt eine Woche nach Riccione/Italien. Mit ca. 30 Teilnehmern bildeten wir heuer im Sporthotel Gambrinus eine der stärksten Vereinsgruppen. Bereits bei der Anreise leisteten vier unserer Mitglieder Bemerkenswertes: Sie radelten in nur 6 Tagen zum 1.150 km entfernten Ziel. Immerhin ging es über die Alpen und das ungedopt.

Das Sportprogramm dieser Trainingswoche beinhaltete tägliche Ausfahrten in drei Leistungsgruppen: Unter den schönen Namen Espresso-, Cappuccino-, und Latte Macchiato-Gruppe wurden zwischen 80 und 120 km bei ca. 600 – 1200 Höhenmeter gefahren.

Der Nachmittag und Abend diente der Entspannung am Strand, dem geselligen Beisammensein und natürlich dem bei Frauen beliebten Shopping.

Vereinsmeisterschaften:
Um den Rennradlern die Möglichkeit zu bieten, sich gegenseitig zu messen, haben wir erstmals 2006 und 2007 eine Vereinsmeisterschaft durchgeführt.
In 2x Einzelzeitfahren und je 1x Bergfahren, Paarzeitfahren und Mountainbike-Zeitfahren wird ein Vereinsmeister ermittelt. Der Sieger bzw. die Siegerin erhält als Lohn für die Anstrengung einen Wanderpokal.

Trekkingradfahren:trekkingrad2007
während der Radsaison immer Donnerstagabend:

Auch bei unseren wöchentlichen Trekkingrad Ausfahrten konnten wir viele neue Radfreunde begrüßen. Hierbei geht es natürlich viel gemütlicher zu als bei den Rennradlern. Unsere Touren führen in die nähere Umgebung unserer Gemeinde. Mit ungefähr 18 km/h fahren wir je nach Helligkeit ca. 25 – 35 km. Nicht der große Sport steht hier im Vordergrund, sondern die Freude am gemeinschaftlichen radeln, wo immer Zeit und „Luft“ für ein nettes Schwätzchen ist.

Diverse Tagestouren:

Zwei mal im Jahr (Pfingsten und September) unternehmen wir eine ganztägige Radtour. Hierbei versuchen wir, sozusagen als Geheimtipp, in nicht so bekannte Gegendeneinzutauchen. Die Anfahrt geschieht dann meist per PKW.

 



Exemplarisch ist eine Tour beschrieben:
Rundfahrt durch die nördliche Fränkische Schweiz. Dort, wo die Flüsschen Wiesent, Truppach und Aufseß noch kleine Bachläufe sind, führte unsere Tour ca. 60 km rund um Hollfeld. Vorbei an der Kathi-Bräu, dem Eldorado aller Motorradfans und Sanspareil mit seinem Felsengarten in barocker Gartenkunst.

Zwei-Tage-Touren:
Die letzte Tour führte uns nach Lehenhammer in der Hersbrucker Schweiz. Unser Ziel war die dortige Alpenvereinshütte des DAV. Gefahren wurde in drei Gruppen: Mountainbiker, Trekking- und Rennradfahrer. Nach 70 bis 100 km, je nach Einzelstrecke, gab es am Ziel ein gemeinsames Kaffeetrinken mit selbst gemachten Kuchen. Zum Abendessen wurde gegrillt. Mit Einbruch der Dunkelheit verbrachten wir den Abend am gemütlichen Lagerfeuer. Tags darauf ging es wieder per Rad zurück. Für alle eine tolle Sache, die sportliche Betätigung und geselliges Beisammensein in Einklang bringt.

Kultur-Tour:KulturTour2007 (3)
Ebenfalls seit einigen Jahren unternehmen wir eine KulturTour. Ob mit den Rädern nach Nürnberg mit Besichtigung des „Schwurgerichtsaales 600“, oder zur beeindruckenden Burganlage nach Cadolzburg, oder wie im Jahr 2007 zur 1000-Jahr-Feier nach Fürth mit Stadtbesichtigung per Rad – es ist für jeden immer etwas Interessantes dabei.

 

Wochentour:
Dieses Jahr führte uns die bereits 14. Radwandertour von Sterzing/Italien nach Graz in Österreich. Per Kleinbus und Radanhänger überbrückten wir den Transfer nach Sterzing. Unsere Gruppe zählte 8 Personen. Samstagmittag ging’s per Rad los. Unser Weg führte durch das Pustertal über die Wasserscheide Toblach und weiter entlang der Drau nach Osttirol und Kärnten. Vom Wörther See aus nördlich über die Höhen der Gurktaler Alpen ins Murtal. Nach ca. 600 km und etlichen Höhenmetern erreichten wir dann freitags die Stadt Graz, von wo aus wir wieder per Bahn nach Großhabersdorf zurückkehrten.

Mountainbiking:rainer2_bckgrd



Egal ob Sommer oder Winter, jeden Sonntagvormittag durchstreift eine kleinere Gruppe von Mountainbikern unsere heimischen Wälder. Ob Single-Trails oder holprige Wald- und Feldwege, Staub, Matsch, Wurzeln oder Schnee, nichts ist für sie unbezwingbar. Die Touren gehen meist über ca. 2,5 Stunden und werden in zwei Leistungsgruppen gefahren.




Gesellschaftliches:Irischer Abend II (1)
Höhepunkt war im November 2006 unser Irischer Abend im Gasthof „Zum Schwarzen Bock“ in Unterschlauersbach. Die Band „Greenfields“ entführte uns musikalisch gut 4 Stunden lang mit irischer Folklore auf die „Grüne Insel“. Die Gastwirtsfamilie trug ihr Übriges dazu bei. Sie verwöhnte die Gaumen der Gäste mit irischen Spezialitäten, Guinness und Irish Whiskey. 










Winterszeit:Kegeln (2)
Natürlich ist außerhalb der Radsaison nicht alles vorbei. Mit Spinning, Joggen, Nordic Walking, Kegeln, Langlaufen und vielem mehr überbrücken wir die kalte Jahreszeit, um wieder fit in ein neues Jahr starten zu können.

Liebe Leserinnen und Leser, aus Platzgründen ist es uns leider nicht möglich auf all unsere Aktivitäten ausführlich einzugehen. So muss leider auch die eine oder andere Tour oder Unternehmung unerwähnt bleiben. Sollten Sie Interesse an unserem Jahresprogramm haben, laden wir Sie recht herzlich dazu ein. Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung:

und natürlich unsere Internet-Webadresse: www: velogruppe.de

Kurt Keim

Jahrbuch 2010

Zufrieden blicken wir auf zwei ereignisreiche Jahre zurück. Unser Verein erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit und hat sich zwischenzeitlich auf 161 Mitglieder erhöht. Damit gehören wir zu den großen Radsportvereinen Nordbayerns. 
Zu unseren bereits vorhandenen Vereinstrikots wurden 2008 weitere 70 Oberteile erworben. Somit radeln unsere Mitglieder mit ca. 370 Vereinstrikots durch unsere Region und weit über deren Grenzen hinaus, dies zur Freude unserer acht Sponsoren und natürlich unserer Gemeinde Großhabersdorf.

Alle zwei Jahre werden Mitgliederversammlungen mit Neuwahlen durchgeführt. Dabei bestätigt sich eine konstante Vorstandschaft. Im November 2007 und 2009 wurden gewählt:
1. Vorstand Gerhard Schermer, 2.Vorstand Karl Heinz Altmann, Kassier Ursula Schleier-Schühlein, Schriftführer Kurt Keim.

Beim Neujahrsempfang beglückwünschte der 1. Vorstand traditionell seine Mitglieder und gab u.a. einen Ausblick auf das kommende bzw. einen Rückblick über das vergangene Radjahr.
Unter großem Beifall wurden dabei unsere Vereinsmeister im Zeitfahren geehrt. 2x Einzelzeitfahren und je 1x Berg-, Paar- und Mountainbike-Zeitfahren sind dabei abzuleisten. Vier Rennen kommen in die Wertung. Die bisherigen Vereinsmeister sind: Jahr 2006 - Christa Bohmann; Jahr 2007 – Max Bernhardt; Jahr 2008 – Wolfgang Stegherr; Jahr 2009 – Jens Boas. Die Rennleitung obliegt W. Schuster.

Unser jährlicher Radbasar erfreut sich eines stetigen Zuwachses. Aufgrund des erhöhten Platzbedarfes werden wir im Jahr 2010 vom Rathausplatz auf den Edeka Parkplatz umziehen.
Natürlich sind wir auch beim Ferienprogramm aktiv. Bis zu 20 Kinder hatten 2007/08 an unserem Radausflug auf dem Radweg nach Dietenhofen zum Hirtenhof Spaß. 
Mit viel Freude und großem Zeitaufwand nahmen wir 2008 am Kirchweihumzug GHD teil. Unter dem Motto: „Ein Leben mit dem Fahrrad“ stellten wir im Umzug Lebensabschnitte dar. Geburt, Familiengründung, Arbeitsleben, eine Urlaubsfahrt bis hin zum Älterwerden, waren zu sehen.
Ein neues GPS und eine alte Rikscha mehren unserer Vereinsvermögen. Mit der Rikscha werden seitdem unsere Brautpaare, nach dem Spalierstehen, vom Vorstand persönlich kutschiert.

Sportliche Aktivitäten:

Rennradfahren: 
(während der Radsaison immer Mittwochabend, Leitung: G. Schermer)
Dem Ruf von Riccione folgten in den beiden Jahren wieder viele unserer Rennradsportler, um danach gestärkt in die Rennradsaison zu starten. 
Mittwochs radeln wir mittlerweile in 4 Leistungsgruppen unsere wöchentlichen Touren.

Trekkingradfahren: (während der Radsaison immer Donnerstagabend, Leitung: H. Voigt)
Die Höhepunkte waren unsere Wochentouren (Leitung: G. Schermer).
Unter dem Motto „4 Länder zu Lande, Wasser und Luft“ stand die Radtour 2008. Mit dem Flugzeug von Nürnberg nach Budapest (Ungarn), dem Fahrrad über Bratislava (Slowakei) und Wien (Österreich) nach Passau und ein Teilstück mit dem Schiff von Melk nach Linz. 

Entlang der Ems, Weser und Werra führte uns 2009 der Weg. Nach langer Fahrt mit dem Zug erreichten wir gegen Abend Emden. Zeitig am nächsten morgen radelten wir der Ems entlang nach Papenburg, dem ersten Höhepunkt dieser Reise. Die Besichtigung der Meyer-Werft stand auf dem Programm. Beeindruckend war es, beim Bau der großen Kreuzfahrtschiffe zuzusehen. Einen bleibenden Eindruck vermittelte die stetige Veränderung der Landschaft und Architektur von Norden nach Süden. Erst flach, rote Backsteingebäude, dann immer welliger, mit schönen Fachwerkhäusern. An der Emsquelle führt der Europa Radweg zur Weser. Stromaufwärts erreichten wir die Werra. Die Tour endete in Bad Sooden (Werra).

Sehr schön waren auch die 2 Tage-Touren: Einmal ging es dem Juradistlweg entlang. Als Rundkurs führt dieser über 150 km der „Schwarzen Laber“, der Naab und Fils entlang, bis er sich über das Lauterachtal wieder schließt. Als große Familientour erlebten wir 2009 die nahe gelegene Burg Hoheneck bei Ipsheim. Im Gedanken an hübsche Burgfräuleins und edler Ritter verbrachten wir einen unvergesslichen Abend beim Grillen im romantischem Burghof.
Unsere eintägigen Radtouren führten uns durch die „Hersbrucker Schweiz“ und zum Hesselberg und Dinkelsbühl.

Ein bisschen Kultur schadet niemand. Ansbach, die Stadt des fränkische Rokoko mit seinen barocken Fassaden und versteckten Innenhöfen im Renaissance-Stil, die Residenz und noch vieles mehr erkundeten wir unter dem Motto „Ansbach zum Kennenlernen“. 
2009 stand die Goldschlägerstadt Schwabach auf dem Programm. Wir besichtigten das Museum und die alte Schwabacher Werkstatt, in der das hauchdünne Blattgold hergestellt wurde.

Mountainbiking:(ganzjährig jeden Sonntagvormittag, Leitung: R. Häusler)
Die große Alpenüberquerung: 413 Km – 11.500 Höhenmeter – Steigung Steil
Showdown Sommer 2009 "Velogruppe Spezialkommando - ante Alpes" Originalton eines Teilnehmers. 
Diesmal aber in Gegenrichtung vom alten Hannibal. Bestückt mit Rucksack und Bike geht's mit der Deutschen Bahn zunächst nach Garmisch, dem Einstieg unserer Tour. Navigationschef Bernd Zucker gibt am Bahnhof Garmisch bei strahlendem Sonnenschein die Richtung vor - GPS gestützt. Ohne jeglichen Irrweg haben wir uns in 5,5 Tagen bei Traumwetter zum Gardasee durchgekämpft und durchgekämpft ist in diesem Fall auch ernst gemeint. Wir waren wohl alle mal an der Grenze der möglichen körperlichen Belastung, wurden aber immer wieder durch traumhafte Landschaften, geile Trails und Abfahrten entschädigt (und zu guter Letzt durch den Eisbecher am Hafen in Riva). Die Bedenken, dass 10 Personen für einen Alpen-X zuviel sind, haben sich komplett zerstreut. Eine Traumwoche mit einer Traummannschaft ! 

Ausblick: 
Im November 2009 wurde der Verein um eine Jugendabteilung erweitert. Herr Jens Boas wurde als Jugendleiter im Zuge der Mitgliederversammlung gewählt. Er ist derzeit Sportstudent und aktiver Radsportler. Ziel der Jugendarbeit wird sein, mit regelmäßigem Training, junge Menschen unterschiedlicher Leistungsbereitschaft, an den Radsport heranzuführen
Sollten Sie, liebe Leser, Interesse an unseren Veranstaltungen haben, finden Sie alle Informationen auf unserer Internet-Website: www.velogruppe.de

Autor: Kurt Keim

   

Unsere Aktivitäten auf Strava (Auszug von Tracking Aufzeichnungen)