Wochentour 2007 von der Drau zur Mur

Von Südtirol (Sterzing) der Drau flussabwärts entlang, mit Blick auf die Dolomiten.
Über Lienz in Osttirol, Spittal in Kärnten, Velden am Wörthersee nach Klagenfurt.
Überqueren der Gurktaler Alpen zur Mur in der Steiermark bis nach Graz.

Vom 21. Juli bis 28. Juli 2007

Teilnehmer: Gerhard Schermer (Leitung), Karlheinz Altmann, Harald Asbach, Birgit Retter, Vesna Schlegel, Peter Trost, Hanne Voigt, Edith Wagner

Unsere diesjährige Wochentour führte uns auf dem Drauradweg von Italien nach Österreich. Von Südtirol durch Osttirol und Kärnten dem südlichsten Bundesland Österreichs. Auf dem Murradweg (Tour de Mur) radelten wir durch die Steiermark nach Osten zu unserem Ziel Graz. Die Drau gilt als die kleine Schwester der Donau und als Geheimtipp unter Radlern. Der Drauradweg führte uns gemütlich (nachdem wir zum Teil kräftige Steigungen überwunden hatten) durch das Pustertal flussabwärts. Anfangs begleitete uns die imposante Kulisse der Dolomiten, dann weitete sich das Flusstal. Die berühmten Kärntner Seen Millstätter See, Ossiacher See und Wörthersee liegen in der Nähe des Radweges.

Der Radweg (Eissackradweg) ins Pustertal ist entgegen der Erwartung sehr wellig, als Pustertalradweg gut ausgezeichnet. Der Drau-Radweg verläuft teilweise direkt am Drauufer und ist gut befahrbar, teilweise asphaltiert. Die Überleitung von der Drau zur Mur glich einer Bergetappe. Außerdem ungenügende Beschilderung, kein Rad-weg, wir mussten uns die Bundesstraße mit den Lkw`s teilen. Der Mur-Radweg ist wieder sehr gut ausgezeichnet und befahrbar.


Tourverlauf:

Samstag, 21. Juli 2007: Anreise nach Sterzing (Südtirol) - St. Martin  * 60 km

Morgens um 6 Uhr sammelt Ernst uns Großhabersdorfer im gemieteten Sprinter ein. Die Fahrräder sind sicher in „Wagners Viehtransporter“ verstaut. In Anwanden steigt Vesna zu und in Oberasbach Peter und Harald. Nun ist die Mann(Frau)schafft für die Wochentour komplett. Gerhard und Karl fahren uns nach Sterzing.
Frage: Warum müssen wir alle vor der österreichischen Grenze an der Raststätte zur Toilette gehen?
Antwort: Weil man mit dem „Klobon 50 Cent“, das Pickerl bezahlen kann. Es darf gelacht werden, funktioniert leider nicht. Pickerlgebühren an den österr. Staat, Pieselgebühren an die Raststätte ... Die Bons werden in Cappuccino umgetauscht.
Um 12.30 Uhr laden wir die Räder aus und Ernst (der heuer leider nicht mitradeln kann) fährt den leeren Wagen wieder zurück nach Großhabersdorf. Danke, Ernst!!!
Wir irren etwas ratlos in Sterzing umher, um den Einstieg in den Radweg zu finden. Nach einer Ehrenrunde und mit Hilfe der Einheimischen gelingt es uns doch noch. Der Eissackradweg ins Pustertal erweist sich als sehr wellig, dankbar machen wir in einer Südtiroler Apfelplantage eine kleine Rast. Die guten Äpfel sind leider noch nicht reif und so müssen wir auf unsere mitgebrachten Müsliriegel zurückgreifen. Bei ca. 30 Grad waren die Hügel und Steigungen eine Herausforderung und wir sind alle froh als wir uns dem heutigen Ziel, Sankt Martin, nähern. Leider macht 5 Kilometer vorher ein Reifen schlapp und muss geflickt werden, kein Problem für unsere Techniker. Vor unserer Pension gilt es noch einen Berg zu erklimmen und um 18.15 Uhr sind wir nach 60 gefahrenen Kilometern da. Der Schlüssel liegt wie telefonisch versprochen auf der Hausrückseite bereit. Nach einem längeren Spaziergang finden wir ein geöffnetes Lokal und füllen unsere leeren Bäuche mit Pizza, Pasta und Vino Rosso. Als Finale des Abends erleben wir noch Livemusik am Marktplatz.


Sonntag, 22. Juli 2007 St. Martin – Lienz  * 90 km

Wegen der großen Hitze beschließen wir schon um 7 Uhr zu frühstücken. Wir starten bei 650 HM und müssen über Toblach, das bei 1250 m über Meeresspiegel liegt. Auf dem Weg besichtigen wir Bruneck mit seiner malerischen Altstadt und sehenswerten Kirchen. Wenige Kilometer vor Toblach zwingt uns ein Flohmarkt zur Mittagspause. Nur mit Mühe können wir einige Vereinsmitglieder davon abhalten ein selbstspielendes Akkordeon zu kaufen. Es wäre zwar für Veranstaltungen, wie Kärwaumzug, sehr praktisch, aber: wie bringen wir das Ding unbeschadet mit dem Fahrrad nach Hause? Von nun an geht`s bergab! Nach 35 Kilometern stetig bergauf, bei hohen Temperaturen, erreichen wir in Toblach die Wasserscheide. Durch eine wunderschöne Natur radelnd, überschreiten wir um 14.30 Uhr die Grenze von Italien nach Österreich. Schluss mit Spaghetti und Pasta, jetzt gibt`s Kaiserschmarrn und Knödel. Immer noch bergab!! Eine traumhafte Abfahrt durch den Wald, links die Drau, rechts die Berge. Wir mittendrin. Unsere Kehlen sind trocken und wir schaffen Abhilfe mit einem Eiskaffee. Bisher Sonne pur, doch plötzlich Regentropfen. Fette, schwarze Gewitterwolken spitzen hinter den Bergen hervor. Auf Rat des Gaswirtes verlassen wir fluchtartig die gastliche Stätte und brausen den Berg hinab. Aus den Augenwinkeln sehen wir gerade noch die Wasserfälle und die Geröllmassen. Doch es bleibt keine Zeit für eine ausführliche Betrachtung. Kurz vor dem Platzregen und nach 90 Kilometern erreichen wir unser Nachtlager „Gasthof Falken“ in Lienz. Von unserem Zimmer aus beobachten wir wie die Wassermassen den nahe gelegenen Campingplatz unter Wasser setzen. Nach dem Abendessen im „Falken“ hat sich das Gewitter verzogen, wir machen noch einen Spaziergang und landen auf einem Straßenfest. Leider hat ein Zahn eine unangenehme Begegnung mit einer Osttiroler Spezialität. Ach ja, auf der heutigen Etappe wurde festgestellt, dass Triathlon-Radhöschen nicht für Trekkingradsättel geeignet sind.


Montag, 23. Juli 2007 Lienz – Spittal    * 83 km

Der Himmel zeigt sich von seiner neblig-trüben Seite und wir lassen es etwas langsamer angehen. Unsere Mitradlerin mit Zahnproblemen hat einen Termin beim Zahnarzt und der Rest der Gruppe gönnt sich ein ausgiebiges Frühstück. Wir nutzen die Zeit zum Auffüllen unserer Vorräte (Bananen, Apfelsaft, Joghurt) und kaufen eine österreichische Telefonkarte für das Handy. Mit dieser können wir günstiger telefonieren. Unsere Quartiere sind wie in den Vorjahren nicht vorbestellt, sondern müssen täglich neu organisiert werden. Das läuft gewöhnlich so ab: Unser Präsident schnappt sich Handy und Radtourenbuch, holt die Sekretärin an seine Seite (die muss die winzig kleingedruckten Telefonnummer vorlesen) und versucht vier Doppel-zimmer mit Frühstück zu einem angemessenen Preis zu ergattern. Dies gelingt ihm auch jeden Tag. Unsere müden Häupter und Glieder sind dankbar dafür.
Wir starten um 11 Uhr und die Berge sind durch „Gucklöcher“ im Nebel sichtbar. Der Radweg ist geteert, z. T. geschottert, aber in einem guten Zustand. Einige Kilometer fahren wir auf dem Jakobsweg. Nach der Mittagspause steigen die Temperaturen und die Berge kräftig an. In einem Dörfchen verfüttern wir den Rest unserer Vesper an die kleinen und großen Hängebauchschweine, ach sind die niedlich! Doch auch unsere Körper verlangen nach der anstrengenden Strecke schon wieder nach Nahrung. In einem schönen Cafe wird frischer, hausgemachter Apfelstrudel angeboten, doch leider müssen wir daran vorbeifahren. Die Pause ist für das „kulturell“ interessantere Sachsenburg geplant. Nach 83 Kilometern treffen wir um 17.30 Uhr in Spittal ein. Von unserem Zimmer im „Hotel Hübner“ aus haben wir einen fantastischen Panoramablick auf die Berge und das Goldeck (2140m). Es hat seine Vorteile zentral im Ort zu übernachten. So müssen wir nur wenige Schritte laufen um das Schloß Porcia und seinen Schloss-Park mit wunderschönen Blumenanlagen zu besichtigen. Abendessen gibt`s im schattigen Biergarten.


Dienstag, 24. Juli 2007Spittal – Klagenfurt    * 88 km

Bei strahlendem Sonnenschein verlassen wir um 8 Uhr Spittal. Der Radweg ist gut ausgeschildert, jedoch nur geschottert. Unsere Räder sind nach kurzer Zeit mit einer dicken Staubschicht überzogen. In Villach machen wir eine kleine Besichtigung der Altstadt. Unsere Mittagspause verbringen wir auf einem parkähnlichen Spielplatz direkt am Drauufer. Am Nachmittag verlassen wir den Drauradweg Richtung Norden um zum Wörthersee, dem größten Badesees Kärntens, zu gelangen. Einige Steigungen müssen überwunden werden bis wir in Velden sind. Nach einem Blick von der Promenade auf den berühmten See, radeln wir weiter. Nach kurzer Fahrstrecke entdecken wir ein direkt am See liegendes Cafe. Nix wie hin. Wir haben es uns noch nicht lange gemütlich gemacht, als erste Tropfen fallen. Bald ist das Unwetter weitergezogen und wir machen uns wieder auf den Weg. Bis nach Klagenfurt begleiten uns immer wieder Regentropfen. Die Suche nach unserem Quartier erweist sich als Stadtrundfahrt. Zwar haben wir auf der diesjährigen Tour zum ersten Mal GPS, doch das Gerät versagt bei der Vielzahl der Baustellen. Unser Nachtlager ist in einem Hinterhof. Durch strömenden Regen laufen wir durch Klagenfurt auf der Suche nach einem guten Lokal. Ein netter Mensch empfiehlt uns die Gaststätte „Augustin“ und führt uns auch noch hin. Es gibt österreichische Spezialitäten z.B. Gulasch (ohne alles!?). Klagenfurt hat liebevoll renovierte alte Häuser und wir spazieren noch eine Runde in der Altstadt umher. Auf dem Heimweg nehmen wir noch einen Absacker und Nachtisch zu uns und erhalten die besten Marillenknödel während der Reise.


Mittwoch, 25. Juli 2007 Klagenfurt – Scheifling   *   85 km

Wir starten bei sehr herbstlichen Wetter um in einem Cafe zu frühstücken. Anschließend statten wir dem Wahrzeichen der Stadt, dem Lindwurmbrunnen, einen Besuch ab. Das Fremdenverkehrsamt versorgt uns mit Karten und Tipps und wir satteln wieder unsere Stahlrösser. Leider suchen wir den Radweg vergeblich und müssen auf der Bundesstraße fahren. Die Nebel lichten sich und es wird sommerlich warm. Noch wärmer wird es uns als wir die hohen Steigungen der „Gurktaler Alpen“ überwinden müssen. Die mittägliche Einkehr im „Brauereigasthof Hirth“ mit Biergarten und Spezialitäten entschädigt uns für die Anstrengung. Um 14.30 Uhr überschreiten wir die Landesgrenze von Kärnten zur Steiermark. Landschaftlich abwechslungsreich, viele Burgen, die altertümliche Stadt Friesach, aber immer wieder knackige Anstiege bis zu unserem Ziel Scheifling.
Einkehr und Übernachtung direkt am Murradweg beim „Radl-Wirt.“ Die Radlwirtin tischt deftiges Abendessen auf und leckere, süße Palatschinken. Weil das Essen so
fett war, spendiert die Wirtin noch einen selbstgebrannten „Zirbelschnaps“ und verrät
das Rezept dazu. Bei Rotwein, Schinken und Käse klingt der Abend aus.


Donnerstag, 26. Juli 2007Scheifling – Bruck/Mur  * 109 km

Nach einem kräftigen Frühstück beginnen wir unsere „Tour de Mur“. Gleich der erste Anstieg hat es in sich. Die Sonne zeigt sich von ihrer besten Seite. Landschaftlich wunderschön, tolle Ausblicke ins Tal entlang der Murtalbahn, kurz vor Judenburg überspannt eine gewaltige Brücke das Tal. Bis Judenburg sind viele Anhöhen zu bewältigen. Hier machen wir eine kleine Rast und besichtigen die Kirche mit ihrer außergewöhnlichen Orgel. Eine steile Abfahrt führt uns hinab ins Tal. Mittlerweile ist Mittag lange vorbei, die Sonne steht hoch am Himmel und wir suchen vergeblich einen schönen Rastplatz. Hitze, Hunger, müde. Endlich am Waldrand ein Bänkchen. Pause, ausruhen, hinlegen, Füße hoch, Vesper, Trinken, Schatten. Ausgeruht geht`s weiter. In einem Dörfchen wird frischer Asphalt aufgetragen, anschließend Rollsplitt verstreut. Das bedeutet für uns: wir müssen mit kleinen Stöckchen die spitzigen Steine aus den Reifen pulen. Dann hatte eine Radlerin Probleme mit ihrer Kette. Sie ist zwischen Rahmen und Kettenblatt gerutscht, doch 3 kräftige Männer beseitigen das Malheur und es kann weitergefahren werden. Nach der täglichen Biergartenpause und 109 bei großer Hitze gefahrenen Kilometern treffen wir um 18.30 Uhr in Bruck an der Mur ein. Unser Hotel „Schwarzer Adler“ liegt in einer Art „City Center“ am Ende der Fußgängerzone. Die Fahrräder werden vor den Schaufenstern geparkt, das Abendessen gibt`s beim Italiener nebenan. Nach einem leckeren Eis sind wir noch fit genug die 200 Stufen zum Schlossberg und Uhrturm hinauf zu steigen. Der nächtliche Blick über die beleuchtete Stadt ist grandios und lässt uns vergessen, dass die Stufen nach unten noch bewältigt werden müssen. Es ist immer noch hochsommerlich warm. In unserem Zimmer herrscht brütende Hitze. An Schlaf ist nicht zu denken. In den Morgenstunden siegt die Müdigkeit. Plötzlich lautes Klirren? Die Glascontainer werden geleert, um 4 Uhr morgens. Dann kommt die Kehrmaschine, anschließend der Mensch mit dem Besen, der Traktor mit Wasserfass zur Bewässerung der Blumen folgte. Ruhe. Schlafen. Aufwachen. Wassergeplätscher. Oh nein, es regnet, sogar ziemlich stark. Ein Blick aus dem Fenster. Entwarnung. Das Wassergeräusch kommt vom nahegelegenen Brunnen.


Freitag 27. Juli 2007 Bruck/Mur – Graz    *  62 km

Unter dem Glasdach des Einkaufszentrums nehmen wir unser Frühstück ein und starten bei schönem sommerlichen Wetter. Bei Pernegg machen wir einen kurzen Halt und Peter bringt uns in der alten, gotischen Pfarrkirche ein Ständchen. Der Pfarrer ist begeistert und zeigt die riesigen, handgeschmiedeten Schlüssel. Weiter an der Bärenschützklamm vorbei, entlang der Mur und der Bahnlinie. Idyllische Strecke durch den Wald und herrliche Ausblicke in das Tal. Wir liegen gut in der Zeit und kehren in einer Buschenwirtschaft ein. Bei selbstgemachten steirischen Würsten, Apfelmost, Holundersaft und hausgebrannten Schnaps lassen wir es uns gut gehen. Gemütlich rollen wir Graz, der steirischen Landeshauptstadt in den Nachmittagsstunden entgegen.
Unser Endziel ist das „Hotel Grasser“, mitten in der Stadt, nur wenige hundert Meter neben dem Hauptbahnhof. Wir gönnen unseren Beinen eine Pause und machen uns dann bei leichten Regen auf den Weg in die Innenstadt.

Graz ist Weltkulturerbe der UNESCO und überrascht mit futuristischer Architektur (das Kunsthaus, das aussieht wie eine blaue Blase mit Noppen), der Murinsel (ein in der Mur schwimmendes Cafe) mittelalterlichen Häusern, verträumten Gassen und romantischen Innen-höfen. Die 260 Stufen vom Schlossberg zum Uhrturm ersparen wir uns und nehmen ganz bequem den Aufzug. Von oben haben wir eine tolle Sicht über die Stadt. Der „Liftkontrolleur“ gibt uns den Tipp mit dem Lokal „Krebsenkeller“. Von außen ein unscheinbarer Eingang, dahinter ein Innenhof mit großen Sonnen- bzw. Regenschirmen. Steirische Spezialitäten beherrschen die Speisekarte und wir stärken uns für das Nachtleben. Beim Kauf von Kürbiskernöl müssen wir uns zurückhalten, da die Packtaschen nur ein begrenztes Volumen für flüssige Urlaubserinnerungen bieten. Der Himmel hat ein Einsehen und schließt seine Pforten. Bei der abschließenden Tour müssen wir uns für eine kulturelle Veranstaltung entscheiden. Die Wahl fällt auf Livemusik am Hauptplatz mit „Vesna und Band“. Ein schöner Abschluss für unsere Reise.

Samstag, 28. Juli 2007 Graz – Nürnberg

Unser letzter Tag ist angebrochen. Ein letztes gemeinsames Frühstück. Wir verlassen das Hotel und radeln zum Bahnhof um die Ecke, unser Zug geht 10.30 Uhr. Nach zweimaligen Umsteigen und Fahrt im IC fahren wir am Abend in Nürnberg ein. Noch einmal Räder verladen, Packtaschen verstauen und in den Zug Richtung Ansbach. In Oberasbach verlässt uns Harald, in Roßtal steigt der Rest aus. Vesna macht sich in Richtung Anwanden auf, alle anderen radeln gemeinsam nach Großhabersdorf.

Für dieses Mal ist unsere Reise hier zu Ende, aber heute ist nicht alle Tage – wir fahren wieder, keine Frage.

Unsere diesjährige Wochentour entlang der Drau und der Mur, von Sterzing bis Graz erstreckte sich über etwa 600 Kilometer. Die reine Fahrzeit betrug 35 Stunden und 30 Minuten, die Durchschnittsgeschwindigkeit war 17 km/h.
Das Wetter war gut, hochsommerlich warm, zum Teil auch heiß, in den Morgenstunden auch mal neblig-trüb. Von längeren Regengüssen wurden wir während der Fahrstunden verschont, die Gewitter zogen erst am späten Nachmittag heran und brachten starken Regen mit sich.
Technisch gab es keine Probleme. Kleine Pannen konnten sofort beseitigt werden, es wurden keine Ersatzteile benötigt.


Birgit Retter

   

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